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Personalisierte Medizin

KRAS-Test: Gen-Mutation bei Darmkrebs

Das Problem
Medikamente zeigen durchschnittlich in nur 50% der Fälle die erhoffte Wirkung. Bei Indikationen wie Krebs spricht gar nur jeder vierte Patienten auf eine Medikamententherapie an. Darunter leiden nicht nur die Patienten, sondern auch das Gesundheitssystem. Jedes Jahr gehen hier Milliardenbeträge verloren. 

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Foto:  www.Foto-Fine-Art.de / pixelio.de

Die Lösung
Es ist seit langem bekannt, dass die personalisierte Wirkungen von Medikamenten auf genetischer Ebene verursacht wird. Um individuelle Erkrankungen optimal behandeln zu können, kooperieren LSR-Unternehmen mit Pharmaherstellern in der Entwicklung therapiebegleitender Diagnostika. Ziel ist es bereits vor Behandlungsbeginn die Wirksamkeit und Sicherheit von Therapien personenbezogen beurteilen zu können.

Das Ergebnis
Beispiel KRAS: Krebs ist nicht gleich Krebs. KRAS wird als Biomarker eingesetzt, um metastasierenden Darmkrebs zu diagnostizieren. Ein Test ermöglicht bei Darmkrebs-Patienten Mutationen im KRAS-Gen nachzuweisen. . Bei 40% der Erkrankten sprechen die Tumore jedoch nicht auf die klassische Behandlung mit den sogenannten EGFR-Inhibitoren an. Die anderen 60% der Patienten haben gar kein mutiertes KRAS-Gen –sind aber trotzdem krank. Mit einer prä-therapeutischen KRAS-Testung ließen sich laut Studien allein in den USA jährlich 380 Mio. $ einsparen. Ineffiziente Therapieansätze können im Voraus verworfen werden und geeignete auf den einzelnen Patienten angepasste Therapieformen ausgewählt werden.

Mehr Informationen erhalten Sie beim VDGH.