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8. LSR-Aktionstag: Schneller als geeigneter Bewerber für ein Unternehmen "sichtbar" werden

Berlin, 16.11.2016 - Wie kommen LSR-Produkte und -Entwicklungen auf den Markt und zum Kunden? Mehr als 11.000 Beschäftigte zählt hierzulande die LSR-Industrie. Die Mehrheit von ihnen sind Biologen, die nach der Universität oder von der Forscherbank in die Industrie wechseln. Aber auch Chemiker, Biotechnologen oder Mediziner machen Karriere in der LSR-Branche.

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Dr. Ralf Hermann, Foto: Marco Moog

Am 21. November 2016 findet zum achten Mal der LSR-Aktionstag für Berufe in der Life-Science-Research-Industrie statt. Partner der diesjährigen Herbstveranstaltung ist die TU Dresden. Erneut ermöglichen es engagierte Mitarbeiter von Unternehmen aus der Fachabteilung Life Science Research (FA LSR) im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) jungen Hochschulabsolventen, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Postdocs aus den Fachbereichen Biologie, Chemie, Bioinformatik, Biochemie, Medizin oder Ingenieurswissenschaften, Einblicke in ihre Berufsalltage zu bekommen.

„Wie die meisten Studierenden der Naturwissenschaften kennen auch die Biologen überwiegend die Berufsbilder in Forschung und Entwicklung. Darüber hinausgehende Berufe für Naturwissenschaftler sind in der Regel nicht so prominent und werden durch die Hochschulen und Dozenten auch nicht bekanntgemacht. Informationen dazu sind im Internet und aus anderen üblichen Quellen nur schwer zu bekommen. Diese Informationslücke möchte die FA LSR mit den Aktionstagen schließen,“ sagt Dr. Ralf Hermann, Vorstandsvorsitzender der FA LSR.

LSR-Firmen entwickeln Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien, die passgenau auf die Bedürfnisse ihrer forschenden Kunden zugeschnitten sind. Dafür werden Mitarbeiter benötigt, die ebenfalls in den Natur- oder Ingenieurswissenschaften zu Hause sind. „Die LSR-Unternehmen sind in der Regel global aufgestellt und bieten eine Vielzahl unterschiedlicher, anspruchsvoller und spannender Jobs – vom Außendienst bis zum Applikationsspezialisten, vom Brand Manager bis zum Produktmanager und vom Kommunikationsspezialisten bis zum Webmanager“, so Hermann. „Dennoch stellen wir seit längerem einen Nachwuchs- und Fachkräftemangel fest. Die Suchzeiten nach geeigneten Mitarbeitern verlängern sich.“

Auf den LSR-Aktionstagen erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur etwas über die einzelnen Berufsbilder und Arbeitsalltage aus erster Hand, sondern bekommen auch noch wichtige Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung: „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass sich Bewerber hauptsächlich über ihr Fachwissen definieren, ihre persönlichen Vorlieben, Stärken und Schwächen aber nicht gut kennen. Doch genau dies ist wichtig, um schneller als geeigneter Bewerber für ein Unternehmen „sichtbar“ zu werden“, sagt Hermann.

Mehr Infos zu den Aktionstagen, das aktuelle Programm und Anmeldeinfos unter https://lsr.vdgh.de/lsr-aktionstage/ und https://lsr.vdgh.de/lsr-aktionstage/lsr-aktionstag-in-dresden-2016

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von 100 in Deutschland tätigen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von rund 4 Milliarden Euro. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von 2,2 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 2 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.



Rückfragen an:

Gabriele Köhne
Leiterin Presse und Kommunikation
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VDGH - Verband der Diagnostica-Industrie e. V.
Neustädtische Kirchstr. 8
10117 Berlin
Mail: koehne@vdgh.de
Internet: www.vdgh.de

PM_LSR_Aktionstag in Dresden_2016 | pdf | 77 KB