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Deutsche LSR-Technologie: Mehr als acht Prozent des LSR-Weltmarktes

Berlin, 23.11.2016 - Im Vorfeld der "Labvolution mit Biotechnica 2017" fand heute in Stuttgart die Fachpressekonferenz der Deutschen Messe statt. Die Vorstellung des neuen Messekonzeptes am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) legte dabei auch einen Schwerpunkt auf Technologien und Trends der Life-Science-Research-Industrie.

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Dr. Peter Quick, Foto: Henning Schacht

Präsentiert wurden Ergebnisse, u. a. auch entstanden aus dem engen Austausch der Fachabteilung Life-Science-Research (FA LSR) im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) mit der Deutschen Messe im vergangenen Jahr.

„Die LSR-Industrie setzt große Hoffnungen in die kommende Labvolution. „Die Biotechnica ist bislang eine der wichtigsten Messen für die Laborindustrie hierzulande. Wir hoffen, dass mit der Labvolution 2017 die Welt des Labors eine neue, spannende Plattform findet, die der Industrie wie ihren Partnern einen attraktiven Rahmen für eine zukünftige Zusammenarbeit bietet“, sagt Dr. Peter Quick, stellvertretender Vorsitzender der FA LSR und Vorstandsmitglied des VDGH vor Journalisten.

Das neue Konzept verspricht einen konzentrierten Blickpunkt für forschungsorientierte Technologien im Labor und erweiterte Zielgruppen. Die FA LSR konnte das neue Konzept mitdiskutieren und beratend unterstützen. „LSR-Unternehmen zählen auf einen erfolgreichen Austausch mit Messebesuchern und hoffen auf ein umfangreiches Networking. Die meisten Unternehmen der FA LSR werden auf der Messe vertreten sein“, so Quick. „Viele von ihnen sind kleine und mittelständische Unternehmen. Mit Hilfe ihrer Produkte werden neue Erkenntnisse in der Forschung möglich. Wir brauchen daher eine Messe in Deutschland, die diese Leistungen sichtbar macht. Nicht zuletzt beträgt der Anteil des deutschen LSR-Marktes am gesamten LSR-Weltmarkt mehr als acht Prozent“, erklärt Quick.

Erhebungen der Fachabteilung LSR im VDGH ergaben, dass die LSR-Industrie jährlich elf Prozent ihrer Umsatzerlöse in F&E investiert. In der LSR-Industrie forschen, entwickeln und arbeiten aktuell rund 12.600 Menschen. Die meisten von ihnen sind Naturwissenschaftler, allen voran Biologen, aber auch Ingenieure. Als Treiber der Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung über die Felder der angewandten Forschung bis in die In-vitro-Diagnostik und Personalisierte Medizin entwickeln und fertigen die LSR-Unternehmen Werkzeuge, Lösungen und technologische Plattformen.

Laut Peter Quick sind LSR-Unternehmen ganz weit vorn, wenn es um Trends und neue Technologien im Labor geht: „2017 wird von dem Bereich Synthetische Biologie, von den Themen NGS, zellfreie DNA-Analyse und Datenanalytik sowie den Feldern Life Cell Imaging, hochauflösende Mikroskopie, zellbasierte Real-Time Assays und 3D-Zellkulturen bestimmt werden. Außerdem werden im kommenden Jahr Stichworte wie Onkoimmunologie, Massenspektronomie, Bio-Analysen und (Labor-)Automation die Life Sciences prägen. Entsprechend werden sich die Laborlandschaften weiter entwickeln, und die Labvolution mit den LSR-Firmen im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) können diese Entwicklung greifbar machen.“

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von rund 100 Unternehmen in einem Markt von rund 4 Milliarden Euro. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von 2,2 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von zwei Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

Rückfragen an:
Gabriele Köhne
Leiterin Presse und Kommunikation
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VDGH - Verband der Diagnostica-Industrie e. V.
Neustädtische Kirchstr. 8
10117 Berlin
Mail: koehne@vdgh.de
Internet: www.vdgh.de

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