• Für forschungs- und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen
  • Hochempfindliche Nachweissysteme und Analysemethoden
  • Forschung ist Zukunft
  • Wir machen die Erforschung des Lebens möglich
Immer mehr junge Naturwissenschaftler kommen zu den LSR-Aktionstagen

Berlin, 30.10.2014 - Zum vierten Mal hat die Fachabteilung Life Science Research (FA LSR) im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) erfolgreich ihr Format "LSR-Aktionstage" durchgeführt und jungen Naturwissenschaftlern Berufsbilder aus der LSR-Industrie vorgestellt.

Der LSR-Aktionstag fand in diesem Jahr erneut in Köln statt, in Kooperation mit dem Zentrum für Molekulare Medizin der Universität Köln (ZMMK) und dem Branchenverband BioRiver - Life Science im Rheinland e.V. Das Konzept des Berufe-Seminars für Hochschulabsolventen in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen hat sich bewährt: „Hier versucht man sehr gezielt, den Nachwuchswissenschaftlern Perspektiven aufzuzeigen und sie in ihrer Karriereplanung zu unterstützen“, sagt Dr. Ralf Hermann, Vorsitzender der FA LSR. Erstmals wurde auch aufgrund der großen Nachfrage die Teilnehmerzahl von 40 auf 70 erhöht. „Das Engagement der im VDGH organisierten LSR-Firmen hat sich inzwischen herumgesprochen, denn Vertreter aus Mitgliedsfirmen der FA LSR nehmen sich an diesen Tagen Zeit und stellen neben ihrem eigenen Karriereweg auch den Berufsalltag aus Bereichen wie z.B. Außen- und Innendienst, Applikation Support, Produktentwicklung, Markenaufbau, Marketing und Logistik vor“, erklärt Hermann. „Im Unterschied zu anderen Veranstaltungen steht bei unseren Seminaren nicht das einzelne Unternehmen im Vordergrund, sondern die Berufsbilder der LSR-Branche. Hinzu kommt, dass unsere Referenten ebenfalls überwiegend Naturwissenschaftler sind und sich gut in die jungen Hochschulabsolventen und Postdocs hineinversetzen können, von denen viele die Forscherbank verlassen wollen, um in der freien Wirtschaft Fuß zu fassen“, sagt Hermann. Hier greift u.a. das exklusive Konzept der LSR-Aktionstage, denn die Industrie sucht und braucht gut ausgebildete Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner in vielfältigen Aufgabengebieten. Die Referenten vermitteln den jungen Teilnehmern ein Verständnis für Marktwirtschaft und zeigen auf, wie man seine Stärken und Schwächen gezielt für die Berufssuche einsetzen kann. „Diese Informationen aus erster Hand sind eine große Hilfe“, so Hermann. Das zeigen die Gespräche mit unseren Unternehmensvertretern in den Seminarpausen, denn die Nachfragen der jungen Wissenschaftler sind sehr intensiv: „Wenn wir dann am Ende einer Veranstaltung die Teilnehmer für die eine oder andere Tätigkeit in unserer Branche begeistert haben, sind wir unserem Ziel ein Stück näher gekommen“, so Hermann.

Die LSR-Firmen im VDGH entwickeln Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien, die exakt auf die Bedürfnisse der Forscher zugeschnitten sind. Staatliche und private Forschungszentren, Universitätslaboratorien, Institute der Helmholtz-Gesellschaft, Fraunhofer Gesellschaft und Max-Planck-Institute sowie forschende Firmen aus Pharmazie, Biotechnologie und Diagnostik gehören zu den Kunden. LSR-Produkte werden auch in der Lebensmittelanalytik und in der Forensik eingesetzt. Mehr Informationen zur Fachabteilung LSR im VDGH unter http://lsr.vdgh.de/.


Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von rund 95 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von rund 4 Milliarden Euro. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von 2,2 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

RÜCKFRAGEN AN
VDGH Verband der Diagnostica-Industrie e. V.
Gabriele Köhne
T 030 200 599-43
F 030 200 599-49
koehne@vdgh.de
www.vdgh.de

PM_Immer mehr junge Naturwissenschaftler kommen zu LSR-Aktionstagen-30-10-2014 | pdf | 80 KB